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Sonntag, 4. März 2007

Frühling in Rostock

Frühling in Rostock

Mittwoch, 13. September 2006

Briefkastenfirma npd

Keine Stimme den Nazis Banner

Was soll man zu soviel Frechheit noch sagen?! Da erfasst einen glatt die Morgenübelkeit, wenn man in seinen Briefkasten guckt und Post von der Nazibande kriegt. Ich liebe diese Land, in dem sich jeder Vollidiot vom Melderegister Adressen zukommen lassen kann, um damit dann zu machen, was er oder sie will. “Gegen Chaoten“, “Deutsche Zuerst!“, “Mir stinken die Linken“, “Deine Stimme ist eine Waffe!” - so einen geistigen Abfall gibt es da zu “lesen”. ‘Ne Schulhof-CD soll ich mir bestellen, oder gleich ein paar Faschisten, die sie an der Schule meiner Wahl verteilen - denn “verbotene Früchte schmecken am besten“, damit die “Lehrer und hysterische linke Schüler” wieder “ein lustiges Theater” veranstalten. Ich wusste gar nicht, dass es in Nazikreisen überhaupt so Superhirne gibt, die das Wort “hysterisch” schreiben können.

Also, schonmal die Feuerzeuge zücken, wenn Ihr Post vom

LV Mecklenburg-Vorpommern
Postfach 1137*
19221 Hagenow

*: Da sieht man mal, wie sehr sie hinter Ihrer “Sache” stehen. Haben nicht mal den Mumm um in der Tagespost mit einer wirklichen Adresse aufzutreten. Briefkastenfirma npd.

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Dienstag, 12. September 2006

Es wird Herbst

Früher oder später musste es ja so kommen. Also hier zur Einstimmung ein paar Bilder aus dem Lindenpark.

Sonnenstrahlen Schwindelig Eingerahmt Jüdischer Friedhof Herbstlaub Blätter Spinnennetz

Donnerstag, 31. August 2006

Front deutscher Äpfel

Ach was hab ich mich eben gefreut, als ich gerade erfahren hab, dass am Dienstag die Front Deutscher Äpfel (FDÄ) in meiner alten “Heimat” Anklam bei einer Nazi-Wahlkampfveranstaltung vertreten war.

Sowas lässt ein wenig aufatmen, auch wenn ich mich frage, wieviele Anklamer das überhaupt verstanden haben - aber guckt selbst!

Front deutscher Äpfel

Quelle: http://keine-stimme-den-nazis.info/

Samstag, 26. August 2006

Wahl-O-Mat

Tja, da wollte ich mich gerade auf die Suche nach dem Wahl-O-Mat für die bald anstehende Landtagswahl machen, um mal wieder zu sehen, was die Parteien diesmal alles wieder versprechen würden und dann denkste! Was muss ich da lesen? SPD und CDU machen nicht mit, weil sie nicht in der Lage sind, sich klar positionieren zu wollen. Ein wirkliches Armutszeugnis, was man eigentlich schon anhand der Wahlkampfblasen à la “Wir können mehr” (mehr was?!) und sonst nix. Dann noch den Wahl-O-Mat als “unprofessionell” zu beschimpfen ist das allerletzte.

Wegen meiner könnte gerne die ganze Wahl nur nach Sachfragen laufen. Der Wähler klickt sich sein persönliches Wahlprogramm zusammen, und das muss dann umgesetzt werden. Kein unsinniges und künstlich aufgeblasenes Parteien-Kampfhahn-Getue.

Geht trotzdem zur Wahl! Wenn Ihr keinem Eure Stimme geben wollt, macht das wenigstens aktiv - also Stimme ungültig machen durch falsches Ankreuzen, Bilder malen, was weiss ich. Das hebt immerhin die Wahlbeteiligung, erzeugt ungültige Stimmen und vermindert die Wahlkampfkostenrückerstattung - sprich weniger von Deinen Steuergeldern werden den Parteien für bescheuerte Plakate ausgeschüttet (Und mir blutet schon das Herz, wenn ich so einen geistigen Abfall wie auf den NPD-Plakaten lesen muss da ganz oben an den Laternen in Lütten Klein etc., tja Lügen haben lange Leitern…).
Naja und was könnte man schöneres an einem Sonntagvormittag tun…

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Dienstag, 23. Mai 2006

Blaumachen

Erstes kommt es anders, und zweitens als man denkt. Warum ich diesen ausgelatschten Spruch als Einstieg wähle? Weil das diesjährige (und mittlerweile schon 10.) KTV-Fest Blaumachen eben so mal ganz anders war, als erwartet.

RieseLeider musste dieser blöde Wetterbericht Recht behalten und die ganze Chose war im Gegensatz zum letzten Jahr gar nicht so brüllewarm und sonnig. Stattdessen liess nachmittags das graue und regnerische Wetter die Stimmung nicht gerade Purzelbäume schlagen. Und als sich dann in der Niklotstrasse abzeichnete, dass diesmal nix so wirklich in Richtung euphorisch tanzende Menschen auf der Strasse bis morgens um sieben gehen würde, schien die Sache schon fast gelaufen. Wenn man sich am Abend nicht doch noch mal aufgerafft hätte - um sich von Lohro den Tag retten zu lassen. Elmar und ich hatten irgendwie das Gefühl, uns bisher unbekannte Teile der KTV völlig neu zu entdecken, so z.B. den krassen Innenhof ums Studio mit der netten Party, dem Spielplatz und der Kletterwand etc.. Die Sambucus haben dann gegen 22 Uhr mal wieder getrommelt, was das Zeug hielt und so den Feuerjongleuren des Circus Fantasia den angemessenen Rahmen verliehen. Die Zuschauer waren begeistert und liessen sich trotz Regen den Spass nicht nehmen. Ja, und zu guter letzt lud Lohro zu “Gitarre und Schwoof im Tanzpalast Ulmenbar” in die Ulmenstrasse 22, einem angeblichen früheren Bordell, dass den spröden Charme eines DDR-Ferienlagerfestsaals versprühte und eine wirklich überraschende Premiere darstellte. Jedenfalls fühlten wir uns in der Kuschelecke bis in die Morgenstunden sauwohl, was einen den ganzen Stress der letzten Woche angenehm vergessen liess. Auf jeden Fall gibts ein paar Bilder!

Mittwoch, 3. Mai 2006

1. Mai in Rostock

Hier die versprochenen Bilder vom 1. Mai. Ich muss gestehen, dass die meisten davon Anni geschossen hat, und somit Ihr die Lorbeeren gebühren. Ich hoffe, es kommt ein wenig von der Stimmung an diesem Tag rüber. Wir hatten es jedenfalls trotz der Polizeiabsperrungen geschafft, bis zum Goetheplatz vorzudringen um da ein paar Bilder von den Nazis zu schiessen, von denen man auf dem “Rostock bleibt bunt!”-Fest zum Glück nichts mitbekommen hat.

Goetheplatz

Abends gab es noch einen kleinen Zwischenfall im Café Central, woraufhin die meisten Kneipen wohl zugemacht hatten, wobei die Polizei mal wieder so schnell da war, dass man mit dem Knipsen gar nicht hinterher kam.

Zum Photoset auf Flickr

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