Jippie, nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen (mein altes Notebook hatte zu wenig Arbeitsspeicher und Xubuntu war nix für mich) hat es nun heute endlich geklappt: das brandneue Ubuntu 6.10 hat seinen Weg auf mein olles Medion MD9467 gefunden. Jetzt bin ich noch ein wenig am konfigurieren, aber im Ganzen läuft es schon ziemlich gut out of the box.
Das einzige “Problem” war die Linksys WPC54G WLAN-Karte, für die extra noch ein Firmwarepaket installiert werden musste. Der Rest läuft hingegen mal wieder Perfekt. Und dank eines kleinen Speichertauschs mit Mirko (DANKE! :) und 64mb mehr jetzt auch ein wenig flotter.
Und das auf einem sechs Jahre alten Notebook, achja …
Nachdem ich es Samstag Abend im Momo wegen des ewig gleichen Gedudels nicht mehr ausgehalten hatte, machte ich mich, dem Wetter zum Trotz in Jaz auf, wo bereits Elmar, Roland und 1117 auf den Auftritt von Räuberhöhle warteten. Räuberhöhle ist schwer zu beschreiben, ist fast so wie Aqua auf bösen Drogen oder Japan-Kaugummi-Pop meets Death-Metal. Das Publikum incl. meiner Wenigkeit ging gut ab, was auch der grandiosen Bühnenshow (Kasperletheater, Konfetti und Luftballons) zu verdanken war. Aber wie soll man Musik beschreiben - hört lieber selbst auf myspace!
Da Tove dieses Wochenende hier in Rostock zu Besuch war (Micha hatte ja kurzfristig abgesagt), nutzten wir die Gelegenheit am Samstag kurz vor der Winterpause dem Kletterwald in Hohe Düne zusammen mit Kadda und Maddin einen Besuch abzustatten. Das ganze muss man sich so vorstellen: in einem Waldstück wurden verschiedene Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade angelegt mit so lustigen Elementen wie Tarzanseilen, Holzschaukeln, Seilbahnen etc. mit denen man sich in luftiger Höhe von Baum vorarbeitet, wobei man natürlich die ganze Zeit mit Karabinerhaken wie ein Bergsteiger gesichert ist.
Also jedem, der das noch nicht gemacht hat, kann ich das nur empfehlen. Obwohl ich mit zunehmendem Alter immer mehr Höhenangst bekomme, war das hier überhaupt kein Problem, da man die ganze Zeit hochkonzentriert und (vor allem beim Risikoparcours) voll Adrenalin an den verschiedenen Übungen werkelt. Aber nehmt Euch für den nächsten Tag nicht allzu viel vor - wir hatten alle Muskelkater an stellen, wo wir noch nicht einmal wussten, dass wir da überhaupt Muskeln haben. Naja, es war bestimmt nicht das letzte mal, schließlich macht der Wald nächstes Jahr zu Ostern wieder auf.
Nein - das ist kein italienischer Fussballstar sondern unser neues Radio. Also neu ist da eher relativ, wenn man das Baujahr 1970 bedenkt. Dieses Schätzchen im schicken Holzkasten hatte es mir angetan, obwohl ich eigentlich zuerst nur die Lautsprecher haben wollte, um ein wenig die Küche zu beschallen. Die gabs aber nicht ohne das Radio dazu und so sind wir nun stolze Besitzer eines 14kg Küchenradios. Leider waren einige Kondensatoren restlos im Eimer, so dass an dieser Stelle erstmal ein dickes Danke an Schlauwi geht, der der Endstufe mit neuen Elkos wieder zu ausgezeichnetem Klang verholfen hat.

Optisch wieder hergerichtet und ein wenig repariert macht es sich jetzt prima als musikalische Hilfestellung beim Kochen, Frühstücken und Abwaschen und dank Lohro stimmt auch das Programm. ;)

Jetzt fehlt nur noch ein Loch durch die Wand, so dass Musik vom Server abgespielt und die Zimmerantenne durch Kabelradio ersetzt werden kann.
Zum Tag der Deutschen Einheit das passende Rezept. Man nehme:
1 Liter Milch
einige EL Zucker (je nach Geschmack)
1 Prise Salz
Weizengrieß
2 Eier
Die Milch unter ständigem Rühren aufkochen, dabei schon mal Salz und Zucker zugeben. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und mit einem Schneebesen ganz vorsichtig nach und nach Grieß einrühren, bis das ganze lecker geschmeidig wird. Vorsichtig deshalb, weil man bei zuviel Grieß ganz schnell mal Beton gekocht hat, das Zeug dickt ja erst langsam nach. Nun schnappt man sich die Eier. Wenn der Grießbrei einigermaßen abgekühlt ist, kann man das Eigelb einrühren (ist der Brei noch zu heiß, flockt es aus). Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und vorsichtig unterheben.
Guten Appetit!