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Dienstag, 23. Mai 2006

Blaumachen

Erstes kommt es anders, und zweitens als man denkt. Warum ich diesen ausgelatschten Spruch als Einstieg wähle? Weil das diesjährige (und mittlerweile schon 10.) KTV-Fest Blaumachen eben so mal ganz anders war, als erwartet.

RieseLeider musste dieser blöde Wetterbericht Recht behalten und die ganze Chose war im Gegensatz zum letzten Jahr gar nicht so brüllewarm und sonnig. Stattdessen liess nachmittags das graue und regnerische Wetter die Stimmung nicht gerade Purzelbäume schlagen. Und als sich dann in der Niklotstrasse abzeichnete, dass diesmal nix so wirklich in Richtung euphorisch tanzende Menschen auf der Strasse bis morgens um sieben gehen würde, schien die Sache schon fast gelaufen. Wenn man sich am Abend nicht doch noch mal aufgerafft hätte - um sich von Lohro den Tag retten zu lassen. Elmar und ich hatten irgendwie das Gefühl, uns bisher unbekannte Teile der KTV völlig neu zu entdecken, so z.B. den krassen Innenhof ums Studio mit der netten Party, dem Spielplatz und der Kletterwand etc.. Die Sambucus haben dann gegen 22 Uhr mal wieder getrommelt, was das Zeug hielt und so den Feuerjongleuren des Circus Fantasia den angemessenen Rahmen verliehen. Die Zuschauer waren begeistert und liessen sich trotz Regen den Spass nicht nehmen. Ja, und zu guter letzt lud Lohro zu “Gitarre und Schwoof im Tanzpalast Ulmenbar” in die Ulmenstrasse 22, einem angeblichen früheren Bordell, dass den spröden Charme eines DDR-Ferienlagerfestsaals versprühte und eine wirklich überraschende Premiere darstellte. Jedenfalls fühlten wir uns in der Kuschelecke bis in die Morgenstunden sauwohl, was einen den ganzen Stress der letzten Woche angenehm vergessen liess. Auf jeden Fall gibts ein paar Bilder!

kamisutra

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