Babysitting
Nachdem Anni mir nun schon einige Übungslektionen voraus hatte, war nun gestern für mich Premiere. Damit Agnes mal wieder wenigstens einen halbwegs normalen Abend erleben durfte, haben wir auf ihren kleinen 11 Monate alten Theo aufgepasst. So ein Kind nimmt einen zugegebenermassen voll in Anspruch, und schon nach wenigen Minuten konnte ich gar nicht mehr verstehen, wie Agnes das eigentlich Tag für Tag alleine schafft.
Für sein Alter ist Theo ganz schön schlau. Er bekommt gerade Zähne und steckt alles in den Mund, brabbelt einige Worte (besonders gerne “Wauwau” und “Paula”), kann sich selber auf zwei Beine stellen und an der Hand laufen und ist mit allem, was man greifen und werfen kann, recht leicht zu begeistern. Ausserdem hat er am Bett so eine herrlich grosse Murmelbahn, auf die man direkt neidisch werden könnte.
Als der kleine dann irgendwann mit einer Riesenflasche Milch im Mund zur “La Le Lu”-Endlosschleife eingeschlummert war, haben Anni und ich noch ein wenig in der Küche aufgepasst und nachher noch ein Fläschchen Wein mit Agnes geschlürft. Sie sah wirklich ein wenig erholt aus, und meinte heute Morgen, dass Theo tatsächlich durchgeschlafen hätte. Na wenn das nix ist…