Heute, nach Annis zweiter Staatsexamensklausur, sind wir statt des geplanten Shoppingmassakers mit Jasmin und ihren Mitbewohnern Manuel und Karsten an den Hundestrand nach Wilhelmshöhe gefahren. Dazu haben wir uns geschmeidig hinten auf der Matratze Manuels zum Surfmobil umgebauten T3-Busses niedergelassen, vor uns die drei Hundis Paula, Pauli und Timber.
Und ja, wir haben uns auch ins Wasser getraut. Ich unfreiwilligerweise einmal mehr als geplant, da keiner der Köter der Frisbeescheibe mehr nachjagen wollte, die ich so elegant ins Wasser gleiten liess. Nun gut, jetzt sind wir beide wieder gestärkt von Maiskolben, Kräuterbutterciabatta, gebackenem Camembert und einem leckeren korsischen Rotwein. Viel besser als Einkaufen, finde ich :)
Hurra, seit heute ist endlich der Spiegel an der Wand, und so sieht das ganze nun aus. Dank Anni hat der Flur jetzt irgendwie etwas von ‘nem Schuhgeschäft, hehe.
Da sitz ich gerade in der Küche, programmier so vor mich hin und höre nebenbei auf Lohro die aktuellen BBC - top of the pops charts, da kommt mir ein ziemlich abgedrehtes Lied seltsamerweise irgendwie bekannt vor. “This town ain’t big enough for both of us” von British Whale stürmt da gerade die vorderen Plätze. Hinter British Whale verbirgt sich der Frontmann von The Darkness, wie wohl unschwer an der sympathischen Hackfresse und der lieblichen Gesangsstimme zu erkennen ist, nur fallen mir im Video noch zwei andere seltsam aussehende ältere Herren auf, der “Ansager” und der andere Kauz mit dem Schnurrbart. Die hab ich doch auch schonmal irgendwo gesehen?!
Jetzt fiels mir dann wie Schuppen von den Haaren: Während einer schlaflosen Nacht hatte ich irgendwann mal den Digitalreciever meiner Eltern ausprobiert und bin irgendwie bei ‘ner Wiederholung eines Musikladen von 1974 hängen geblieben, wo ausgerechnet eine Band namens “The Sparks” mit einem schrillbunten Sänger und einem Addams-Family-Verschnitt am Synthesizer eben dieses Lied spielte. Was ein Zufall. Das Original könnt Ihr Euch übrigens auf ihrer Website anhören, wenn Ihr auf den weißen Kreis links oben in der Navigation klickt, und gleich den obersten Titel abspielt (Jaja, Flash mal wieder).
Puhh, das waren ‘ne ganze Menge Links, viel Spass beim Surfen - ich freu mich schon auf den passenden Klingelton ;P
Was macht man, wenn man den ganzen (verregneten) Sommer bisher immer nur gearbeitet hat und mal ‘ne Erholung braucht, aber keine Zeit für Urlaub hat? Man schnappt sich einen der seltenen Sonnentage und macht sich einen schönen Nachmittag.
Also nix wie auf die Fähre, und ans andere Ufer (jaja!) nach Gehlsdorf rübergefahren - hab ich nicht mehr gemacht, seit ich als Kind meine Großeltern besucht hab. Drüben haben wir uns ein sonniges Plätzchen gesucht, Paula ins Wasser gescheucht und uns mit Kola und Weintrauben vollgestopft. Mann, war das schön.
Als sich dann irgendwann richtiger Hunger einstellte, beschloss Anni einem lange gehegten Wunsch nachzugehen, und mich zum Italiener “La Barca” im Stadthafen einzuladen. Auf dem Nachhauseweg noch schnell ein Conti-Eis geholt, durchs Kleinkunstfestival Kultur aus dem Hut und den Klostergarten geschlendert, und dabei immer das wunderbare Gefühl im Bauch gehabt im Urlaub zu sein.
Update: Und weil ich Bild 8 so mag, hab ich gleich mal mein Blog-Titelbild ein wenig aufgefrischt. Wie gefällts Euch?
Ach, was für ein schöner Tag. Die Sonne scheint, TINY macht Fortschritte, der Hund ist lieb und heut Abend gehts zur Soundlounge grillen.
Und Uli kam vorbei und hat Annis heiss ersehntes Geburtstagsgeschenk mitgebracht. Anni durfte sich ein selbstgemaltes Bild wünschen. Rausgekommen ist ein wahres Schmuckstück, welches das Schuheanziehen im Flur ungemein angenehmer werden lässt und perfekt in die Wohnung passt. Ein riesen Dankeschön nochmal!
Wie schön, wenn man begabte Freunde hat. ;)
…war mal wieder. Da trafen sich wie jedes Jahr gaaaanz viele Schiffe, z.B. auch die Aphrodite aus Holland, auf der eine gewisse Anni schonmal Gäste (und Fische) beköstigt hat. Weiterhin hatten waren vertreten: Heiko (professioneller Icecrusher und Annis neuer Chef), Sven (international erfahrener BierAnDieLeuteBringer und Annis alter Chef), Dirk (der sein Glück neben dem Stadtkind jetzt auch noch, oder wieder, im Speicher versucht), und natürlich wir (die sich die Beine in den Bauch latschten und sonst eigentlich nur am Konsumieren waren, wie schön). In weiteren Rollen: Lukas - mein geschätzter und langjähriger Ex-Mitbewohner, Christoph - sein momentan in Amsterdam studierender Kumpel, Annis Vater/Mutter/Schwester/FreundDerSchwester. Ach, hab jetz keine Lust, im einzelnen zu erzählen, wo wir überall waren und was wir alles angestellt haben.
Nur ein Paar Stichworte in eigener Sache: Kilo-Döner, Sambuca, Stadtrundgang, Shisha, Meli, Nie wieder Alkohol, Disko Brutal, Speicher, Mau, Grillen, Trinken, Feuerwerk, Momo, Filme, Tschüss. Ahja, und der Content Editor von TINY macht Fortschritte.
Na gut, da ich jetzt etwas geschafft vom Kickern komme, hau ich mich einfach aufs Ohr.