Lebensfreu(n)de usw.
Der Samstag war schön heiss. Ich hatte fleissig an meiner Ausarbeitung geschrieben, Maddin hatte schon mein klappriges Notebook abgeholt, warum erzähle ich später, und Anni und ich ham uns in den Barnstorfer Wald aufgemacht, um Paula mal wieder etwas Abwechslung zu bieten. Im ganzen Park waren Frisbee-Tore aufgestellt, wo auch ständig Mannschaften ähnlich wie beim Golf ihre Wurfkünste wandernderweise ausprobierten. Wir ham lecker Hefe geschlürft und uns mit Paula die Sache ganz gemütlich angeguckt. Naja, irgendwann kamen wir auf die Idee, uns seitlich vom Hügel herunterzurollen, wobei ich gleich ‘ne satte Nasenbremsung hinlegte, die Lütte nochmal extra von hinten auf meinen Kopf sprang und meine Nase mir alles vollblutete.
Zum Glück ging es Abends ins KGB. Mal wieder ne schön schräge Party. Maddin, der andere Maddin und Kasi haben aufgelegt, mein halb totes Notebook die Visuals gemacht (es lebe Winamp), und wir ham das Leben genossen. Die erste Band war leider etwas negativ von der Musik her, was die Sambucus danach sofort wieder wett machten, wobei sie von Janet nebst Mann mit einer grandiosen Feuershow tatkräftig unterstützt wurden. Zwei Grünverkleidete waren jedoch der Meinung, dass das alles wohl ein wenig zu laut war, und somit zumindest das Trommeln für beendet erklärt wurde. Schon sorgte Maddins Beinaheverlobter Steffen mit seiner ähh, ja, Schlagerperformance dafür, dass Raum und Zeit in Vergessenheit gerieten (böse Zungen könnten auch behaupten, er fand einfach kein Ende). Es folgten Techno-Musique, fröhliches Albert-vom-Stuhl-Schubsen und lustiges Rumgehopse.
Leider waren die Reihen schon arg gelichtet, so dass wir noch kurz bei der anderen Party im KGB geguckt hatten, wo ein SkaBar DJ aus dem GeKo - es ruhe in Frieden - noch ein Paar wirklich schöne Liederchen auf unsere Ohren prasseln liess, was uns abermals zu rhytmisch zuckenden Bewegungen veranlasste. Erschöpft zerrten wir uns dann nach Haus ins wohlverdiente Bett.
Klingeling wurden wir auch gleich am Sonnag um zehn wieder rausgerissen. Na klar, Brunch mit Elmar und Sabine im Momo. Einfach überwältigend, was Aziz da aufgetischt hatte, ich war gut hungrig, mein erster Teller füllte sich am Buffet mit einer kleinen Menge von jeder Köstlichkeit - und plumps, ich war satt. Alles war so lecker, aber leider auch gehaltvoll. Zum heulen, der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach, wir konnten einfach nicht mehr. Naja, gingen wir zum gemütlichen Teil über, und machten das einzige, was einem Informatiker bei strahlendem Sonnenschein und brütender Hitze einfällt, wenn alle Leute baden gehen: Videos ausleihen. Der rest des Tages verlief dann relativ unspektakulär.
Heut fing ‘ne neue Woche an (wer hätte das gedacht) und ich versuche vor den Semesterferien noch einiges auf die Reihe zu bekommen, heisst: viel zu tun. Die ToDo-Liste scheint mal wieder endlos :)