kamisutra.net

Sonntag, 31. Juli 2005

Ich kann nicht auflegen

Irgendwie hat es nicht geklappt. Entweder bin ich zu blöd, oder man braucht etwas mehr Übung, als es nur mal kurz an einem Abend zu versuchen. Nun hatten Micha und ich uns schon das leichtestmögliche Ausgangsmaterial ausgesucht, die besagten Reggaeplatten, welche uns von vornherein mit gleichschnellen “Riddims” entgegenkamen, was also gerade noch so klappte. Sobald aber verschiedene Sachen miteinander verkuppelt werden sollten, gings jedes mal bravourös in die Hose.
Statt fand das ganze gestern Abend übrigens nicht bei Elmar, sondern bei Roland, nach anfänglichem Wolkenbruchherbeigrillen in seinem Hinterhof. Anni ihrerseits war vorher mit Steffi und den ganzen Hunden am Strand. Paula hat ihre ersten Schwimmversuche unternommen, und ich würde Euch gerne die Bilder davon präsentieren, wenn da nicht dieser blöde Linuxrechner, warum auch immer, die Speicherkarte verschmähen würde. Hat bisher immer geklappt, nu is im Eimer. Sowas auch.

Komme vorhin aus dem Warmbad, da wurde die neue Ausstellung eröffnen (im kleinen Rahmen), wobei die Malerin der Bilder wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, die Ex-Freundin von ‘nem Kumpel war. Anni musste ausserdem arbeiten, und so haben Paula und ich eben mal einen kleinen Abstecher gemacht. Seit Montag gibt es da übrigens eine neue Karte, ich empfehle die (den? das?) Club Mate, schön erfrischend und anregend - und ausserdem ziemlich preiswert. Als Paula allerdings anfing zu stressen, bin ich dann mit ihr wieder los, noch ein Paar Bugs killen, bzw. den Leuten glaubhaft machen, dass es sich dabei um ein Feature handelt. Was solls, da heute wohl auch nix mehr geht, werd ich es wohl dem Hund mal gleich tun und mich bald Schlummern packen, ist wahrscheinlich auch das beste gegen diese blöden Augenringe…

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Donnerstag, 28. Juli 2005

Obdachlos

Gestern war ein spassiger Tag. Ich hab mal wieder wirklich nix anderes gemacht, als zu arbeiten, von morgens bis abends, nur unterbrochen durch gelegentliches Paulaausführen.

Genau dabei ist es passiert, Paula kratzt an der Tür und muss mal, ich lass alles stehen und liegen und will kurz mit ihr raus, *klack*, Tür hinter mir zu und ich hab keinen Schlüssel dabei. Gut, dass auch sonst keiner (mehr) ‘nen Wohnungsschlüssel von uns hatte, Anni in Hamburg war und ich mitten im Termindruck steckte. Viele Telefonate später sass ich dann mit Paula bei Micha und Tine, die von 1117 frisch bei ebay erstandene Plattensammlung durchhören - ein buntes Durcheinander aus lustigen jamaikanischen Miniplatten randvoll mit Reggae und Ska, dazu noch jede Menge anderes unsortierbares Zeugs. Vielleicht wollen wir morgen oder so mal einen Auflegeabend bei Elmar veranstalten (der von seinem Glück noch gar nichts weiss), schliesslich sind zwei Plattenspieler bekanntlich besser als einer.

Achso, zurück zur Geschichte. Statt um eins ist Anni extra wegen meiner schon um elf wieder in Rostock gewesen, ich konnte wieder weiterarbeiten, meine Termine einhalten (wenn auch erst um sieben am Morgen). Naja, fünf Stunden Schlaf später hab ich gleich weiter gemacht. Jetzt, nach einem leckeren Ciabatta mit Feta bin ich wieder langsam am Ende.

Dienstag, 26. Juli 2005

Nix passiert

Tja, wenn Ihr Euch fragt, warum hier eine Woche nichts gepostet wurde: Ich war bei meinen Eltern, hier und da helfen…

… und habe rein gar nichts erlebt. Ich hatte Paula dabei, sie hat sich erstaunlicherweise recht gut mit dem dicken Kater verstanden. Ansonsten hab ich kaum das Haus verlassen, ich hatte so viel zu ackern - aber was tut man nicht alles, damit man was zu beissen hat?! Also habe ich mich fleissigst um meine Jobs gekümmert (Termindruck, whaaa) und mich ansonsten von meinen Eltern durchfüttern lassen. Im Haus gabs auch was zu tun, schliesslich ham wir nach Totalausfall der alten ‘ne neue Sat-Anlage installiert, dafür den Garten aufgebuddelt, verkabelt, etc.

Montag haben mich die Eltern wieder nach Rostock gefahren, und Anni und mich gleich anlässlich ihres Hochzeitstages im Jyoti zum indisch Essen eingeladen. Die beiden sind dann noch in die Stadt, ein wenig shoppen.

Heut sitze ich schon den ganzen Tag wieder am Rechner. Muss morgen Abend mit dem einen Komplex fertig sein. Anschliessend kann ich mich noch um die Hautklinikseiten kümmern. Alles in allem sollte ich wohl mit dem ganzen Kram rechtzeitig zum 31. fertig werden, so dass ich mich dann (endlich) voll und ganz der Uni widmen kann. Da wartet schliesslich auch noch ein ganzer Berg an Aufgaben auf mich.

Anni nimmt sich morgen mal eine Auszeit vom Lernen fürs Staatsexamen und fährt mit Sabine nach Hamburg - eventuell um Tove zu treffen, und auch zum Einkaufen. Meiner einer freut sich auf einen neuen, schönen Ferientag, an dem der Wecker um Sieben klingelt und ich die Zeit, unterbrochen durch gelegentliches Gassigehen, mit Schuften verbringen darf. Naja. Für die Kohle…

Sonntag, 17. Juli 2005

Aufholjagt

Warum lass ich mir nur immer wieder so viel Zeit mit meinen Postings? Nun hab ich schon wieder sooo viel vergessen.

Die letzte Uniwoche liegt hinter uns, vorlesungsfreie Zeit! Wer denkt, jetzt wirds entspannter, hat (leider) Unrecht. Ich habe mindestens genausoviel zu tun wie bisher, jede Menge Kram, Prüfungen, Nebenjob und so weiter. Aber natürlich auch Angenehmes.

Die letzten Tage gab es von letzterem schon einiges: Ofenkäse und Cocktails bei Mirko, Freitag Orange Aqua Zone mit Michi, Elmar und Mathias. Gerade in Graal-Müritz angekommen, hatte der schon seine Autoschlüssel und unsere Schlafsäcke im Auto eingeschlossen, so dass wir die ganze Nacht am Strand zu chilligen Beats feiern mussten (wir Ärmsten). Samstag war dann Andrés Geburtstagsfeier in Sternberg, wo es unter anderem kiloweise Grillzeugs gab. Danke an Schlucki fürs Mitnehmen…

Puhh, das war echt mal ein FastForward-Durchlauf durch die letzten Tage, bin ganz aus der Puste.

Dienstag, 12. Juli 2005

Silhouetten

Und wieder einen Punkt von meiner Liste gestrichen: Endlich hab ich die Ausarbeitung zu meinem Vortrag mit dem stolzen Namen “Berechnung von Silhouetten im Non-Photorealistic Rendering” fertig. Das Literaturverzeichnis mit BibTeX wollte nichtso richtig, was, wie ich erst nach langem Suchen entdeckt habe, an fehlenden LaTeX-Paketen lag. Nun sinds 11 Seiten geworden. Ich denke mal, damit habe ich meine Pflichte im Hauptseminar erfüllt und freue mich auf einen weiteren Schein für mein Diplom.
Den in Physik hab ich mir heute schon abgeholt, und damit mein Nebenfach hinter mich gebracht. *freu*

Montag, 11. Juli 2005

Lebensfreu(n)de usw.

Der Samstag war schön heiss. Ich hatte fleissig an meiner Ausarbeitung geschrieben, Maddin hatte schon mein klappriges Notebook abgeholt, warum erzähle ich später, und Anni und ich ham uns in den Barnstorfer Wald aufgemacht, um Paula mal wieder etwas Abwechslung zu bieten. Im ganzen Park waren Frisbee-Tore aufgestellt, wo auch ständig Mannschaften ähnlich wie beim Golf ihre Wurfkünste wandernderweise ausprobierten. Wir ham lecker Hefe geschlürft und uns mit Paula die Sache ganz gemütlich angeguckt. Naja, irgendwann kamen wir auf die Idee, uns seitlich vom Hügel herunterzurollen, wobei ich gleich ‘ne satte Nasenbremsung hinlegte, die Lütte nochmal extra von hinten auf meinen Kopf sprang und meine Nase mir alles vollblutete.

Zum Glück ging es Abends ins KGB. Mal wieder ne schön schräge Party. Maddin, der andere Maddin und Kasi haben aufgelegt, mein halb totes Notebook die Visuals gemacht (es lebe Winamp), und wir ham das Leben genossen. Die erste Band war leider etwas negativ von der Musik her, was die Sambucus danach sofort wieder wett machten, wobei sie von Janet nebst Mann mit einer grandiosen Feuershow tatkräftig unterstützt wurden. Zwei Grünverkleidete waren jedoch der Meinung, dass das alles wohl ein wenig zu laut war, und somit zumindest das Trommeln für beendet erklärt wurde. Schon sorgte Maddins Beinaheverlobter Steffen mit seiner ähh, ja, Schlagerperformance dafür, dass Raum und Zeit in Vergessenheit gerieten (böse Zungen könnten auch behaupten, er fand einfach kein Ende). Es folgten Techno-Musique, fröhliches Albert-vom-Stuhl-Schubsen und lustiges Rumgehopse.
Leider waren die Reihen schon arg gelichtet, so dass wir noch kurz bei der anderen Party im KGB geguckt hatten, wo ein SkaBar DJ aus dem GeKo - es ruhe in Frieden - noch ein Paar wirklich schöne Liederchen auf unsere Ohren prasseln liess, was uns abermals zu rhytmisch zuckenden Bewegungen veranlasste. Erschöpft zerrten wir uns dann nach Haus ins wohlverdiente Bett.

Klingeling wurden wir auch gleich am Sonnag um zehn wieder rausgerissen. Na klar, Brunch mit Elmar und Sabine im Momo. Einfach überwältigend, was Aziz da aufgetischt hatte, ich war gut hungrig, mein erster Teller füllte sich am Buffet mit einer kleinen Menge von jeder Köstlichkeit - und plumps, ich war satt. Alles war so lecker, aber leider auch gehaltvoll. Zum heulen, der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach, wir konnten einfach nicht mehr. Naja, gingen wir zum gemütlichen Teil über, und machten das einzige, was einem Informatiker bei strahlendem Sonnenschein und brütender Hitze einfällt, wenn alle Leute baden gehen: Videos ausleihen. Der rest des Tages verlief dann relativ unspektakulär.

Heut fing ‘ne neue Woche an (wer hätte das gedacht) und ich versuche vor den Semesterferien noch einiges auf die Reihe zu bekommen, heisst: viel zu tun. Die ToDo-Liste scheint mal wieder endlos :)

Samstag, 9. Juli 2005

Heisser Sommer

Genau das war es heute nicht wirklich. Wie bereits erwähnt, hatte ich ja Karten für das Open Air im Stadthafen gewonnen. Anni und ich waren heut also da, na gut, wir waren nicht wirklich die Zielgruppe. Zuerst hat es gut geschüttet, was dann aber nachliess. Das Musical war ganz nett und die zahlreichen Mitwirkenden recht witzig.
Ehrlich gesagt mochte ich die Schlagermusik nicht so, und auch das ständige Gejauchze der Mädels ging mir aufn Keks. Immerhin gabs in der Pause auch Heineken zu trinken. Die älteren Jahrgänge im Publikum gingen hingegen wirklich ab, sofern man das so nennen kann ;)

Auf dem Nachhauseweg sind wir am Brink vorbei gekommen, wo offenbar auch demnächst ein “Black Café” aufmachen soll, jedenfalls war da gerade so eine Art Voreinweihungsparty im Gange. Die Leute merken scheinbar echt nicht, dass der Markt hier in der Ecke langsam übersättigt ist.

Naja - wir gingen ins Stadtkind, das erste mal. Echt ‘ne schöne loungige Kneipe geworden. Man merkt richtig, dass Dirk, besser bekannt sicher unter dem Namen Funkmode als Veranstalter der Stricly Players Partyreihe, sich ‘nen Kopf gemacht hat. Die Einrichtung ist wirklich stimmig und die Auswahl an Szenegetränken anscheinend komplett: Es gibt u.a. Afri- und auch Fritz Kola (!), Bionade, Heineken natürlich und - haltet Euch fest: Tannenzäpfle! Und das alles zu studentenkompatiblen Preisen. Ich bin begeistert.

Achso - jetzt hätte ich es fast vergessen: Die Shoutbox ist vorläufig leider weg. Der Drittanbieter, von dem ich die hatte, muss den Dienst leider abschalten. Keine Sorge, ich hab alle 101 bisherigen Einträge jetzt als Datei auf meinem Rechner liegen, und, falls ich irgendwann mal auf nen anderen Server umziehen sollte, kann man die hoffentlich wieder mit einfügen. Bis dahin müsst Ihr leider auf die Shoutbox verzichten, und, naja, halt mehr Kommentare schreiben jetze, wa?