Auf dem Sprung
Waren heute von Physik aus im Kraftwerk hier in Rostock. Letzten Dienstag hatte es ja nur zur Brauerei gereicht. Warum konnte mir keiner sagen, dass das Kraftwerk noch so weit von der S-Bahn entfernt liegt? Musste tatsächlich bei Ben auf den Gepäckträger - Ihr könnt Euch vorstellen, wie breitbeinig ich danach gelaufen bin.
Ich persönlich bin ja nicht so absolut überzeugt von der Idee, Steinkohle verheizen zu müssen, egal wie modern die ganze Sache über die Bühne geht. Schön allerdings vor lauter Höhenangst in 50m am Kessel über ‘nen Gitterfussboden zu eiern um sich dann weitere 50m zu Fuss aufs Dach zu schleppen. Der grandiose Ausblick über die ganze Stadt bis Warnemünde hat allerdings wieder alles wett gemacht. Und ich Idiot hatte keine Kamera mit. So ein Kühlturm ist ebenfalls eine erfrischende Angelegenheit. Tja, Anni hat sich ja nicht aus dem Bett erheben können heut morgen, selbst Schuld.
Trotz anderslautender Ankündigung meinerseits kam ich dann dank Mitfahrgelegenheit in die Innenstadt doch noch rechtzeitig zu unserem Vortrag im Forschungsseminar, was zumindest André sichtlich freute, musste er sich mit dem ganzen Quatsch so zumindest nicht alleine vor versammelter Mannschaft lächerlich machen. Naja, was solls, haben wir das wenigstens hinter uns. Gleich gehts noch zu Elmar, die letzten Details der Fusionplanung bequatschen. Mal sehen, wer wie hinkommt und wer was mitnimmt.
Und jetzt ist mir gerade Biene Maya in die Playlist gerutscht, arghhhh - schnell weg!
Naja, also nachdem du mir sagtest, dass du es nicht schaffen würdest, wurde ich doch plötzlich beim Essen sichtlich nervös. Was weiß ich schon von der Template-Sprache… naja, zumindest hätte ich mir ganz schön was aus den Fingern saugen müssen…
Wolfgang hatte ja noch paar coole Fachbegriffe eingeworfen,… sollte mir die von ihm nochmal geben lassen. Das kann man gut in die Arbeit mit einfließen lassen.
Am 28. Juni 2005 um 23:48 Uhr