Lebenszeichen
Nun musste also fast eine Woche vergehen, bis ich wieder mal was schreibe. Und schon gehts los: ich krieg kaum noch zusammen, was so alles passiert ist - ich versuchs trotzdem mal…
Am Montag war das Campuserwachen Open Air in der Ulmenstrasse. Zusammen mit Micha haben wir mal ausprobiert, ob Paula die Menschenmengen verträgt. Lief erstaunlich gut, nur hat sich die kleine nicht wirklich wohl gefühlt und auch ziemlich gefroren (genau wie Anni), so dass wir recht bald nach Hause gingen. Gelohnt hat es sich allemal, zumal wir so viele Leute getroffen haben, die wir schon ewig nicht mehr gesehen hatten…
Zu Dienstag und Mittwoch fällt mir ehrlichgesagt gar nix mehr ein.
Donnerstag gabs die zweite Ausgabe der “Langen Nacht der Wissenschaften”, die mich dieses Jahr völlig unvorbereitet traf, so dass ich angesichts der vielen Angebote gar nicht wusste, wo ich hingehen sollte, und somit nur eine einzige Station geschafft habe, die Mensa. Dort jedenfalls war das OpenNet-Shootout mit Antennenbauwettbewerb, Vorträgen, billiger Bockwurst (die Dosen wurden ja schliesslich für die Antennen benötigt) und natürlich Andrés Bandauftritt mit “Unplugged Freidrehen(d)”, warum auch immer die so heissen ;)
Der Abend im ganzen war also recht kurz, hätte aber auch gar nicht viel länger werden können, denn Anni musste ja ganz alleine mit dem Hund zu Hause bleiben, und das brach mir natürlich das Herz…
Freitag war gespickt mit Überraschungsbesuchen (zum Glück hatten wir gerade gründlich aufgeräumt). Ursprünglich wollten wir uns einfach zu zweit irgendeinen Film angucken, schon kam Mirko, also ein bisschen Austin Powers gucken. Klingeling: Uli und Marco vor der Tür mit ‘ner Flasche Wein in der Hand.
Da lässt man sich nicht zweimal bitten. Nur so viel: Es endete mit Whisky und ‘nem angetüdelten Albert.
Nichts desto trotz kamen Samstag (also heute) Annis Eltern zu Besuch, um sich Paula mal aus nächster Nähe anzusehen, welche sich wiederum über die mitgebrachten Hundekuchen sehr freute. Später, nach einem ausgedehnten Spaziergang durch den Barnstorfer Wald mit Abstecher zum Hefeweizenschlürfen in der Trotzenburg gab es von Anni gekocht eine leckere Käse-Lauch-Hackfleisch-Suppe. Mohammed von der französisch-arabischen Bäckerei war so lieb, extra für uns zwei Baguette in den Ofen zu schieben. Dem Platzen nahe, haben wir dann die Eltern verabschiedet.
Mittlerweile sitz ich hier und programmier meinen XML-Schema-Editor für die Studienarbeit. Ursprünglich war für heute Abend der Uniball geplant, dann kam Paula dazwischen, also die Karten verkauft, dann hätte noch die Chaosgeburtstagsfeier von Elmar und Co. im Osthafen stattgefunden, naja, wieder nix für Paula, und so hatte uns Nicole aus dem SB nebst Hund zu ihrem Geburtstag eingeladen.
Allerdings muss ich mal wieder einen auf Kopfschmerzen machen, und hab so Anni alleine los gelassen. Hat sie halt mal nen schönen Abend und kann danach auch noch auf die Stubnitz gehen und meiner einer kommt wenigstens mal ein wenig voran.
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