kamisutra.net

Sonntag, 24. April 2005

Hunde hier, Hunde da, …

… Hunde in Amerika.

Puhh, überall Paula. Ich glaube, ich war mein ganzes bisheriges Leben zusammengenommen noch nie so oft draussen wie in der letzten Woche. Das Hundi entwickelt sich mit riesen Schritten, hört langsam auf Befehle, läuft neben uns her, hat schon Strassenbahn, Auto, Barnstorfer Wald und heute auch das Meer kennengelernt, fängt an an der Leine zu gehen…

Ich freue mich auf den Tag, an dem sie endlich auch stubenrein sein wird, oder uns zumindest nachts durchschlafen lässt, auch mal alleine gelassen werden kann, im Groben und Ganzen einfach selbständiger ist, naja, schliesslich ist sie ja erst 10 Wochen alt. Mittlerweile sind wir und sie schon wesentlich (selbst)sicherer geworden, auch mal einen Kaffee im SB oder ein Bier in der Trotzenburg trinken gegangen, ich muss sagen, wir sind richtig stolz auf die Kleine.

Urlaubsupdate: Tja, wie hier ja schon zu lesen war, hat es mit unserer Mit-dem-Wohnmobil-quer-durch-Südwesteuropa-Tour nicht geklappt. Wir versuchen jetzt ein Ferienhaus auf Rügen aufzutreiben, wo wir dann eine Woche direkt am Wasser verbringen, mit dem Rad (ist schon in Reparatur) durch die Gegend brausen und abends bei viel Fusel und Gegrilltem Quatsch reden. Klingt doch auch gut, hehe…

Donnerstag, 21. April 2005

Die erste Woche mit Paula

Hier seht Ihr unseren ganzen Stolz - unsere kleine Paula. Am Anfang war sie ja ein kleiner Schisser, aber das hat sich schnell gelegt. Man kann direkt zugucken, wie sie jeden Tag etwas neues lernt, ein wenig wächst (pro Woche ca. ein Kilo), und sich immer mehr eingewöhnt.

Klar, manchmal ist es ganz schön hart, seinen wohlverdienten Schlaf zu opfern, um die Lütte nachts nach draussen zu bringen, aber das ist ja irgendwann auch mal vorbei.
Ach ja: Wenn Ihr glaubt, auf einigen Bildern doppelt zu sehen - das ist ihr Brüderchen Cody, schon etwas grösser als Paula, aber trotzdem kann sie sich noch ganz gut durchsetzen. :)

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Samstag, 16. April 2005

Nachtwache

Tja, was macht man mit nem Hundi, das nicht stubenrein ist?
Hier sitz ich nun im Wohnzimmer und wache über Paulas Schlaf. Anni hat sich wohl verdient ins Bett gepackt um nachher fit zu sein, wenn sie mich ablöst. Letzte Nacht konnten wir beide nicht so recht schlafen und haben vor Paulas Körbchen mehr oder weniger durchgemacht, schliesslich muss man sie nach dem Aufwachen sofort nach draussen bringen, damit sie brav ihre geschäftlichen Angelegenheiten regeln kann. Da fühlt man sich wie gerädert. Also gehen wir heute nach Plan vor - erst ich, dann sie.

So, eben war es soweit, Paula ist aufgewacht und hat sich gleich bemerkbar gemacht, also nix wie raus, Hund abgesetzt, und siehe da, es war anscheinend wirklich höchste Zeit. Nu sind wir wieder oben und die kleine kann sich nicht entscheiden, was sie denn nun zuerst fressen soll: Das Küchenpapier, das Herzkissen, oder doch lieber die verknoteten Socken? Ach ja, meine Hand ist offenbar erste Wahl, nun der eigene Schwanz, Kissen, Plastetüte, jetz seh ich langsam nicht mehr durch, hehe…

Ihr seht, jede Menge Action, auch in der Nacht. Seid uns also nicht böse, wenn das noch ein bisschen dauert, bis Anni und ich mal wieder auf der Piste sind, schliesslich sind wir zur Zeit voll ausgelastet.
Erstmal gucken, wie lange ich heut Nacht noch durchhalte ;)

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Freitag, 15. April 2005

Ab jetzt zu dritt

Heute 19Uhr war es nun so weit. Nachdem wir den ganzen Tag mit flauem Gefühl im Bauch noch einmal so richtig aufgeräumt haben und die Anspannung förmlich ins unermessliche stieg, klingelten Nadine und Micha endlich an der Tür mit unserer kleine Paula auf dem Arm und ihrem Bruder Cody.
Zuerst ging es natürlich in unseren Hinterhof, die Racker hatten ja schon ‘ne anstrengende Fahrt im Auto hinter sich. Als sie sich dann also erleichtert hatten, gingen wir zur Wohnungsbesichtigung über. Die erste Schüchternheit war schnell überwunden und wir konnten ausgiebig spielen, drinnen und draussen, und natürlich gabs jede Menge Leckerlies für alles Mögliche. Nachdem Nadine und Micha schon längst wieder los und die kleine sich ordentlich ausgetobt hatte, liegt sie nun in ihrem Korb, Anni davor, und wir flüstern die ganze Zeit, damit wir sie nicht wecken.
Ich hoffe mal, Anni wird auch wach, wenn Paula ausgeschlafen hat, schliesslich gehts dann so schnell wie möglich in den Hof. Jaja: Nach dem Fressen, Schlafen, was weiss ich nicht alles (Wir haben ja ne Liste) muss die Lütte raus. Ich hoffe, sie wird es bald von alleine drauf haben und nachts durchschlafen.

Kurzum - heute wars noch nicht so viel Arbeit. Ich denke morgen gehts so richtig los. Vielleicht wird aber alles auch gar nicht so schlimm. Bis dahin…

Mittwoch, 13. April 2005

Verschiebungen

1. Verschiebung: Paula (unsere Hündin) kommt früher, genau genommen schon am Freitag. Dann gehts also los, heftig. Aber irgendwie freu ich mich doch. Man malt sich halt aus, wie sich denn der Tagesablauf ändern wird, aber am Ende kommt sicher eh alles ganz anders.

2. Verschiebung: Andrés absolut übererfüllte Wochenaufgabe bei der Studienarbeit katapultiert uns ein paar Wochen nach vorne, so dass wir nun schon Dinge in Angriff nehmen können (und müssen) die erst für viel später geplant waren. Aber mit auf den Lorbeeren ausruhen is nich - jetzt heisst es dranbleiben und hoffen, dass es auch noch ‘ne Weile so gut flutscht.

3. Verschiebung: Den Campingurlaub müssen wir auf unbestimmte Zeit vertagen. Erneute Verhandlungen mit dem Caravan-Menschen führten nur zur Erkenntnis, dass wir €500 Kaution, ‘ne zusätzliche Kilometerpauschale, €80 Übergabegebühr usw. aufbringen müssten, dazu hätten wir nichtmal das Wohnmobil zu €62 bekommen, und, und, und.
Um es auf den Punkt zu bringen - wir hätten nicht gedacht, dass es unmöglich ist, einigermassen preiswert ein Wohnmobil zu besorgen. Versuche von Micha in Berlin privat eins aufzutreiben, scheiterten ebenso kläglich. Mal sehen, was wir jetzt machen, wenn überhaupt.

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Dienstag, 12. April 2005

Reiseplanung

Tja, es ist gar nicht so einfach, ein Wohnmobil zu besorgen. Privat, wie eigentlich erhofft, hat es leider nicht geklappt. Nun müssen wir eins von einem kommerziellen Wohnmobilverleih mieten. Das dumme daran ist, dass es pro Tag €62 kostet, bestenfalls - je nach Annis Verhandlungsgeschick - €55. Da Lukas und Elmar jeweils immer nur eine Woche für die Fahrt entbehren können, haben wir uns entschlossen, die ganze Reise auf 10 Tage (also eine Woche + 2 Wochenenden drumherum) abzukürzen. Die Kilometerzahl müssen wir, in Hinblick auf Spritkosten ebenfalls ein wenig drosseln - aus Portugal und Spanien wird somit erstmal nix.
Bei unserem Zusammentreffen gestern Abend im Momo haben wir grob Versucht eine neue Route (naja, eine ‘alte’ gab es eigentlich gar nicht) abzustecken, die uns am ersten Tag von Rostock nach Trier führen wird, wo wir Lukas an Bord holen. Tja, alles weitere steht relativ offen. Klar ist, dass wir in Südfrankreich weitermachen, hauptsächlich Landstrassen fahren und einen Mischmasch aus Gebirge und Pampa und eventuell auch mal die Mittelmeerküste sehen.

Ach ja: Heute gebe ich wahrscheinlich das letzte mal Nachhilfe - die Mädels bereiten ihr Abi vor und schreiben die vorerst letzte Mathearbeit ihres Lebens. Heisst für mich das letzte mal “Analytische Geometrie des Kreises”, ach, was waren das doch noch für schöne Themen damals ;)

Sonntag, 10. April 2005

Achtung Bauarbeiten

Keine Angst, alles schon geschehen. Nachdem wir gestern eine umfangreiche Tiergeschäft, Möbel- und Baumarkttour gemacht haben, sieht unsere Wohnung jetzt ein wenig anders aus. Im Schlafzimmer ist mehr Platz, im Flur gibt es ein Schuhregal und die Garderobe hängt dank Spachtelmasse wieder an der Wand (ja, die Altbauwände sind nun mal der reine Putz, da hält nix ohne nicht mindestens einmal aus der Wand zu reissen).
Die auffälligste Neuerung allerdings dürfte der riesige Hundekorb mit Kissen sein. Fehlt nur noch der Hund, naja, und ein paar andere Kleinigkeiten. Und hoffentlich ist der ganz schnell stubenrein, whaaa, wenn ich nur dran denke.
Ok. Alles in Allem nochmal Danke an Mirko, der eigentlich mal wieder die ganze Arbeit gemacht hat.